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bye`bye`Bökelberg

 

 Die kleine Chronik 

Der Bökelberg - Heimat des Mythos

 

Als im Jahre 1914 der Verein Borussia Mönchengladbach die Sandgrube "de Kull" in der Nähe der Eickener Höhe erwirbt, um dort ein Stadion zu bauen, ist noch nicht absehbar, dass dort die Heimat eines der beliebtesten und erfolgreichsten deutschen Fußballvereine entsteht. Das "Westdeutsche Stadion" (so der ursprüngliche Name) wurde nach Bauverzögerungen durch den 1.Weltkrieg am 20.9.1919 mit einem Freundschaftsspiel Westdeutschland - Süddeutschland vor 30.000 Zuschauern eingeweiht. Der Westen verlor das Spiel mit 1:4.

Das Stadion, das ohne jegliches Tribünendach konzipiert war, zählte in der damaligen Zeit zu den schönsten in Deutschland. Im Jahre 1924 wurde ein weiterer Trainingsplatz neben der Hauptkampfbahn errichtet.
Als im Jahre 1954 der Verein Borussia in arge finanzielle Schieflage kam, wurde beschlossen, das Stadion an die Stadt Mönchengladbach zu verkaufen. Mit dem ersten Titelgewinn der Borussia im DFB-Pokal 1960 wurde das Stadion von Grund auf saniert. Unter anderem wurden neue, steile Stehränge errichtet und mit Abschluss der Umbauarbeiten 1962 wurde der Name "Bökelbergstadion" geprägt. Nach dem Aufstieg in die Bundesliga 1965 wurde eine überdachte Tribüne mit Sitzplätzen gebaut. Kurze Zeit später erfolgte dann der Bau einer Flutlichtanlage und die Aufstockung der Tribüne mit einem Oberrang.

In den goldenen Siebzigern mit 5 Meisterschaften und den Erfolgen im DFB - und UEFA-Pokal stellte sich schnell heraus, dass die Kapazität mit 34.500 Plätzen, davon 8700 überdachten Sitzplätzen, viel zu gering war, um auf Dauer mit anderen Vereinen konkurrieren zu können.

Im Jahr 1978 wurde durch einen erneuten Umbau ein neues Tribünendach errichtet. Später reifte der Plan, den Bökelberg zu erweitern, was aber an den Einsprüchen der Anwohner scheiterte. Von den Alternativplänen, die angedacht wurden, setzte sich schlussendlich der Plan eines Neubaus im Nordpark durch. Der vorübergehende Ligawechsel und andere Unwägbarkeiten verzögerten die Vertragsunterzeichnungen allerdings, so dass es wohl zum Beginn der Saison 2004/2005 zum ersten Spiel im neuen Stadion kommen wird.

So wird es in absehbarer Zeit wohl vorbei sein mit dem Aufstieg vom Eickener Markt über die Eickener Höhe und die Bökelstraße (oder auch über die Straße "Am Spielberg" für die Tribüne). Es wird nur noch Erzählungen geben über den Pfostenbruch 1971, über Manolos Platz auf dem Zaun, von Pokalspielen mit Kastanienwurf und Tränengas, über Europapokalspiele gegen Glasgow und Real, von Büchsenwerfern und Schützenfesten gegen Vestmannaeyjar. Unzählige Spiele hat das altehrwürdige Stadion gesehen; es wird immer das bleiben, was es von Anfang an war: Die Wiege des Mythos Borussia.

 


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