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Frühere Kaffeefahrten - Vechte-Fohlen'91


Das Berlin-Desaster und seine Folgen

Was hatte man sich nicht alles ausgemalt. Das Pokalfinale in Berlin und das auch noch am Sonnabend nach Himmelfahrt. Alles sprach für ein verlängertes Wochenende in der Bundeshauptstadt mit dem Oberligaspiel Hannover 96 (A) gegen den FC Schüttorf 09 zum Auftakt am Himmelfahrtsdonnerstag. Dass es schließlich anders kam, brauche ich wohl keinem mehr zu sagen und ich bin eigentlich immer noch zu enttäuscht, um überhaupt etwas zu dieser Fahrt, die abgesehen vom Spiel sehr lustig war, zu schreiben. Darum lass ich es auch. Vier Tage nach dem unglücklichen Halbfinalaus in Berlin stand Gott sei Dank schon wieder das nächste Punktspiel auf dem Programm, sodass man mit der Verdrängung beginnen konnte. Obwohl ich eigentlich sowohl Kloatscheeten mit unserem Kegelclub hatte, als auch am frühen Abend für die Zeitung arbeiten musste, stand für mich schon einige Tage vorher fest, dass ich zum Spiel gegen Oberhausen fahren würde. Schließlich traf unser Präsident Adalbert Jordan in den Tagen nach dem Halbfinale mit einer Aussage, wie man sie nicht besser hätte formulieren können, den Nagel auf den Kopf: "Solche Niederlagen machen eben den Mythos Borussia aus." Dem ist nichts hinzuzufügen, schließlich wäre es doch super langweilig, Bayern-Fan zu sein, oder nicht.

So machte ich mich also am Sonnabend zusammen mit Dieter, Heiko und Uwe M. von den Fohlenfans Nordhorn auf den Weg zum Bökelberg, um nun zumindest den Aufstieg mitzuerleben. Nach der frühen roten Karte gegen Max Eberl wurde unser Optimismus zwar weiter auf die Probe gestellt, doch unser Dream Team bewies mit einer Energieleistung, wie ich sie ihm nie im Leben zugetraut hätte, dass es uns für die entgangenen Pokalfreuden entschädigen wollte und zusammen mit uns am 20. Mai die größte Aufstiegsparty feiern will, die der deutsche Fußball je gesehen hat. So gewann man am Ende etwas glücklich aber dennoch verdient mit 1:0 (ausgerechnet ein Elfmetertor), sodass fest stand: Der Mythos lebt weiter.

Da man neben der Borussia ja auch noch ab und zu studieren muss, konnte ich leider nicht zum Nachholspiel nach Ulm fahren und meines Wissens war auch kein anderes Vechtefohlen im Donaustadion. Schade eigentlich, denn der Ground in Ulm fehlt noch in meiner Sammlung. Immerhin gewann unser Dream Team auch ohne uns souverän mit 4:2. Der Aufstieg rückt näher.

Um dabei zu sein, wie unsere Borussia die 9-Punkte-Woche nach dem Berlin-Desaster perfekt macht, ging es am Sonnabend, 17. Februar zu unseren ehemaligen Freunden aus Mainz. Dank der Organisation von Martin Jürgens alias Fanbetreuer Nord, konnte man mit dem EC für 85 Mark gen Mainz reisen und musste nicht die Strapazen des Wochenendtickets und damit knapp 18 Stunden Fahrt auf sich nehmen (boh, sind wir Snobs geworden). Wieder waren mit Ralf und Dieter zwei Kollegen von den Fohlenfans Nordhorn dabei und in Rheine sammelte man auch noch Caki ein, ehe wir in Münster zu Martin Jürgens and friends stießen. Die Fahrt verlief sehr lustig und auch das Spiel ließ unsere Stimmung weiter steigen. Zwar nicht geglänzt, aber wieder drei wichtige Punkte für unser großes Ziel. Und ich bleibe dabei: Peter van Houdt ist ein ganz großer. Auf der Rückfahrt musste man dann leider sehr schnell feststellen, dass der Biervorrat doch weitaus zu knapp kalkuliert worden war und da auch der freundliche Herr, der mit dem Wagen durch die Gänge schob und uns kurzzeitig noch retten konnte, in Köln ausgestiegen war, blieb uns nichts anderes übrig, als den lustigen Damen und Herren vom Mitropa-Team einen Besuch abzustatten. Die Tatsache, dass vier Bier hier allerdings schlappe 25 Mark kosteten, schlug einem dann doch kurzzeitig auf den Magen. Aber man hat's ja. Im Bistro kam man dann auch noch mit dem ehemaligen Profi des VfL Osnabrück Neale Marmon ins Gespräch, der sich schon seit geraumer Zeit über unsere geistreichen Gespräche amüsiert hatte. Zu einem Comeback bei der Borussia konnte man ihn dann aber doch nicht überreden. Der Abend fand schließlich in der Eierschale in dem guten Gefühl seinen Ausklang, dass von Berlin eigentlich keiner mehr sprach (an diesem Abend selbst die Schalker, die noch in der Schale waren, nicht). Zum Schluss ausnahmsweise noch ein Kompliment an die Deutsche Bahn, die es doch glatt fertig brachte, dass wir alle unsere Anschlusszüge trotz halbstündiger Verspätung noch bekamen. Sensationell.

Fazit: So schmerzhaft das Pokalaus auch war, der Aufstieg ist wichtiger und dem sind wir in den letzten Tagen ein großes Stück näher gekommen. Die größte Aufstiegsparty aller Zeiten rückt näher. Seien Sie dabei. Lars

(Lars Reinefled- e Mail: lars@vechte-fohlen91.de)


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